THE MALAMUTE – Bar & Gallery | 16.10.2026 | 20:00 Uhr – Konzert: Sebastian Bungert
Zum Inhalt springen

Monitoring & Frühwarnsysteme

Consulting & Engineering

Veränderungen erkennen. Risiken beherrschen.

Eine Bestandsaufnahme zeigt, wie sich eine Infrastruktur zu einem bestimmten Zeitpunkt darstellt. Monitoring beantwortet die entscheidende nächste Frage:

Was verändert sich?

Bauwerke, Hänge, Entwässerungssysteme, Verkehrswege und technische Anlagen sind permanent äußeren und inneren Einflüssen ausgesetzt. Temperatur, Niederschlag, Grundwasser, Verkehrslasten, Materialalterung, Bodenbewegungen oder bauliche Veränderungen können die Funktion und Sicherheit einer Infrastruktur langfristig beeinflussen.

Monitoring macht diese Entwicklungen messbar.

Querschnitt durch einen Bahndamm: Instabile Hänge, Alte Durchlässe, Unterhöhlungen durch Dachsbauten, Nicht dokumentierte Schächte, Vergessene Haltungen

Was unter der Schiene liegt

  1. Instabile Hänge
  2. Alte Durchlässe
  3. Unterhöhlungen durch Dachsbauten
  4. Nicht dokumentierte Schächte
  5. Vergessene Haltungen
  1. Die Momentaufnahme

    Klassische Inspektionen und Vermessungen liefern Momentaufnahmen. Für viele Fragestellungen reicht das nicht aus. Entscheidend ist die Entwicklung zwischen zwei Messzeitpunkten.

  2. Die Fragen

    Was verändert sich?

    • Bewegt sich ein Hang?
    • Verändert sich ein Bauwerk?
    • Steigt das Risiko bei bestimmten Niederschlagsmengen?
    • Entsteht eine kritische Entwicklung langsam oder plötzlich?
  3. Das Monitoring

    Monitoring schafft die Datengrundlage, um solche Veränderungen frühzeitig zu erkennen und objektiv zu bewerten. Wir entwickeln Monitoringlösungen für unterschiedliche infrastrukturelle Aufgabenstellungen.

Unsere LeistungenDazu gehören unter anderem:

  • Hang- und Böschungsüberwachung
  • Bauwerksmonitoring
  • geotechnisches Monitoring
  • Deformationsüberwachung
  • Umwelt- und Wettermonitoring
  • Wasserstands- und Niederschlagsüberwachung
  • Monitoring von Entwässerungsanlagen
  • Überwachung kritischer Infrastruktur
  • automatisierte Datenanalyse
  • Alarmierungs- und Frühwarnsysteme
  • Einsatz THE MALAMUTE und InfraGO an der Strecke

    Monitoring beginnt nicht mit einem Sensor

    Für uns beginnt Monitoring nicht mit der Installation eines Sensors. Zunächst muss verstanden werden, welcher Prozess überwacht werden soll und welche Informationen tatsächlich entscheidungsrelevant sind. Darauf aufbauend entwickeln wir das Monitoringkonzept.

  • Drohnenvermessung Outdoor

    Technologien und Datenquellen

    Je nach Aufgabenstellung verbinden wir unterschiedliche Technologien und Datenquellen miteinander:

    • Sensorik
    • GNSS
    • geodätische Messverfahren
    • UAV
    • LiDAR
    • Wetterdaten
    • Geodaten
    • GIS
    • Datenplattformen
    • automatisierte Auswertung
    • KI-basierte Analyse
    • Alarmierungslogiken

    Die gewonnenen Informationen werden nicht isoliert betrachtet, sondern in ihrem räumlichen und zeitlichen Zusammenhang ausgewertet.

  • Punktwolke einer Bahnstrecke mit Böschung

    Vom Digitalen Abbild zum Digitalen Schatten

    Die Infrastrukturanalyse schafft zunächst das Digitale Abbild. Werden diesem Modell kontinuierlich reale Mess- und Sensordaten zugeführt, entsteht ein Digitaler Schatten. Damit wird aus einer statischen Bestandsaufnahme ein dynamisches Modell der tatsächlichen Entwicklung.

    Digitales Abbild → Digitaler Schatten → Entscheidungsgrundlage

    Der Betreiber erkennt nicht nur den aktuellen Zustand, sondern kann nachvollziehen, wie und warum sich seine Infrastruktur verändert.

  • Bahnumfeld aus der Luft

    Vom Digitalen Schatten zum Digitalen Zwilling

    Wo reine Beobachtung nicht ausreicht, kann der Digitale Schatten zum Digitalen Zwilling weiterentwickelt werden. Dabei werden Daten, Modelle, Simulationen und Entscheidungsprozesse miteinander verbunden.

    Ein Digitaler Zwilling kann beispielsweise unterstützen bei:

    • Simulation unterschiedlicher Szenarien
    • Prognose zukünftiger Entwicklungen
    • Bewertung von Maßnahmen
    • Unterstützung betrieblicher Entscheidungen
    • Optimierung von Instandhaltungsstrategien

    Damit entwickelt sich Monitoring von der reinen Beobachtung zu einem Instrument für vorausschauendes Infrastrukturmanagement.

Systementwicklung

HANGGUARD

Monitoring von Hängen und Böschungen

HANGGUARD ist unser modularer Ansatz zur kontinuierlichen Überwachung gefährdeter Hänge und Böschungen.

Geometrische Bestandsdaten, GNSS, Sensorik, Wetterinformationen und weitere relevante Daten werden in einem gemeinsamen System zusammengeführt.

So entsteht aus der einmaligen Bestandsaufnahme ein kontinuierliches Lagebild.

Veränderungen können frühzeitig erkannt, Entwicklungen bewertet und bei definierten Grenzwerten automatisierte Warnungen ausgelöst werden.

Der siebenstufige HANGGUARD-Workflow auf der Grundlage der Vier-Ebenen-Architektur
Fachliche VertiefungFachbericht zu HANGGUARD / risikobasiertem Hangsicherungsmonitoring lesen
  1. Digitales Abbild
  2. Digitaler Schatten
  3. Entscheidungsgrundlage

Systementwicklung

DALOS

Systematische Erkennung und Bewertung von Dachsbauen

DALOS: Dachsbau-Hohlraum-Visualisierung im LiDAR-Modell eines Bahndamms mit Heatmap der Aktivität

Detaillierte Visualisierung des Erdbauwerks und seiner internen Strukturen

Integrierte Analyse- und Kartierungsergebnisse

Tierbaue innerhalb von Bahndämmen können die Struktur und langfristig die Standsicherheit eines Erdbauwerks beeinflussen.

DALOS verbindet unterschiedliche Erfassungs- und Analyseverfahren, um solche Strukturen systematisch zu erkennen, räumlich zu dokumentieren und zu bewerten.

Dabei können unter anderem UAV, LiDAR, Geodaten und automatisierte beziehungsweise KI-gestützte Auswertungsverfahren miteinander kombiniert werden.

Aus einer schwer objektivierbaren Einzelbeobachtung entsteht dadurch eine reproduzierbare Datengrundlage für das Infrastruktur- und Risikomanagement.

  • UAV
  • LiDAR
  • Geodaten
  • KI-gestützte Auswertung
  • GIS-basierte Integration

Veränderungen verstehen. Entscheidungen absichern.

Monitoring bedeutet für uns nicht, möglichst viele Messwerte zu erzeugen. Entscheidend ist, Veränderungen zu erkennen, Zusammenhänge zu verstehen und daraus belastbare Entscheidungsgrundlagen zu schaffen. So wird aus einer einzelnen Messung ein kontinuierliches Lagebild – und aus diesem Lagebild eine Grundlage für frühzeitiges Handeln. Erkennen → Bewerten → Entscheiden → Frühzeitig handeln

Referenzen

Auftraggeber und Partner aus unterschiedlichen Bereichen arbeiten seit vielen Jahren mit THE MALAMUTE zusammen.

Viele Projekte entstehen aus langjährigen Kooperationen, bei denen Beratung, technische Entwicklung und praktische Umsetzung eng miteinander verbunden sind. Zu unseren Auftraggeber und Partner gehören unter anderem:

Einsatz THE MALAMUTE und InfraGO

Wenn Du Fragen zu unseren Erfahrungen oder realisierten Projekten hast, dann sprich uns gern an.

Warum THE MALAMUTE als Dein
Monitoringpartner?

Wir unterstützen Dich beim Monitoring kritischer Hänge, Dämme und Bauwerke, mit Sensorik und GNSS, mit Frühwarnsystemen und digitalen Zwillingen. Gemeinsam finden wir Lösungen, die im Alltag bestehen.

  • 15+ Jahre Erfolg

    Erfahrung aus der Praxis

    Wir kommen nicht aus der Theorie, sondern aus realen Projekten im Abwasser- und Umweltbereich. Dieses Wissen fließt in jede Beratung ein.

  • 100+ Projekte

    Konkrete Lösungen statt Floskeln

    Von Notfallmanagement über Inspektionssysteme bis zur Drohnenvermessung, wir liefern Ergebnisse, die im Betrieb funktionieren.

  • 200+ Kunden

    Arbeiten im Rudel

    Wir sehen unsere Kunden nicht als Auftraggeber, sondern als Teil des Rudels. Gemeinsam entwickeln wir Strategien, die tragen und Bestand haben.

Bereit für den nächsten Schritt?

Jetzt beraten lassen